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20.08.2014 

Die Radiologie der Charité: Ein Kurzprofil

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Das CharitéCentrum 6 ist eines der größten radiologischen Zentren in Europa.

Im CharitéCentrum 6 sind sämtliche radiologische Kliniken inklusive der Abteilungen für Neuroradiologie und Kinderradiologie und der Klinik für Nuklearmedizin und Medizinische Physik zusammengefasst. Die Radiologie ist an allen drei Campi der Charité vertreten.

Aus der Tradition von drei getrennten Universitätskliniken resultieren noch die folgenden Klinik- bzw. Institutsbezeichnungen:

-    Campus Mitte: Institut für Radiologie
-    Campus Virchow-Klinikum: Klinik für Strahlenheilkunde
-    Campus Benjamin Franklin: Klinik und Hochschulambulanz für Radiologie

In der Radiologie der Charité sind über 100 Ärztinnen und Ärzten (davon ca. 50 Fach- und Oberärzte) sowie ca. 175 Röntgenassistentinnen, 27 Schwestern und ca. 28 weitere Mitarbeiter tätig.

In der Wissenschaft arbeiten Physiker, Biologen, Informatiker, Ingenieure und Veterinärmediziner (insgesamt ca. 53 ) an der Weiterentwicklung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren.

Die Radiologie der Charité bietet das komplette diagnostische Spektrum auf höchstem Niveau an:
Für eine rasche und moderne Patientenversorgung verfügt sie über 14 Computertomographen (CT) sowie zahlreiche Ultraschallgeräte und insgesamt 12 Magnetresonanztomographen (MRT). Mit der Positronen-Emissions-Computertomographie (PET-CT) und der Single-Photon-Emissions-Computertomographie (SPECT-CT) sind wichtige Hybridverfahren gemeinsam mit der Nuklearmedizin vorhanden.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Interventionelle Radiologie (hierunter versteht man die minimal-invasive, zielgerichtete Behandlung unter Kontrolle bildgebender Verfahren; auch Mikrotherapie genannt). Hier werden die Patienten mit sämtlichen minimal-invasiven Gefäß-Eingriffen (z. B. Wiedereröffnung von Gefäßen) und Nicht-Gefäß-Eingriffen (z. B. Tumorablationen) unter bildgebender Navigation behandelt. Für eine moderne und sichere Interventionelle Radiologie stehen dem Centrum neun Angiographie-Anlagen, ein offenes MRT-System und 10 stationäre Betten zur Verfügung.

Patientenversorgung und zukunftsorientierte Forschung verbinden sich auf hervorragende Weise. Die zahlreichen Forschungsschwerpunkte reichen von klinisch-radiologischen Untersuchungen, Bewertung neuer Untersuchungsverfahren, über Kontrastmittelstudien, technischen Innovationen in allen Bereichen der bildgebenden Diagnostik sowie minimal-invasiver Therapie bis hin zu Molekularer Bildgebung auf Nanoebene – mit dem Ergebnis zahlreicher Publikationen in hochrangigen internationalen und nationalen Zeitschriften und entsprechenden Patenten (darunter das derzeit umsatzstärkste Patent der gesamten Charité).

Zur Erweiterung unseres Spektrums versorgen wir zusätzlich teleradiologisch drei Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in Berlin und bieten hochspezialisierte CT- und MRT-Diagnostik in drei Imaging-Centren (u. a. das Imaging Science Institute am Robert-Koch-Platz) der Stadt an.



Prof. Dr. med. Bernd Hamm

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CT/ MRT/ Katheter-gesteuerte perivaskuläre Injektion verschiedener Pharmaka zur renalen sympathischen Denervation im Schweinemodell
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