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IRE - Einleitung 25.03.2017 

Fokale Therapie des Prostatakarzinoms mittels Irreversibler Elektroporation (IRE)

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Einleitung


Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes . Das Prostatakarzinom macht etwa 20 % aller Krebserkrankungen beim Mann aus, wobei 90 % der Erkrankten älter als 60 Jahre sind. Das Prostatakarzinom ist aber nur für 10 % aller Krebstodesfälle beim Mann verantwortlich, so dass viele Patienten mit der Diagnose „Prostatakarzinom“ nicht an diesem Krebs versterben. Dies wird auch an Autopsiestudien deutlich, in denen bei 85 % der gesunden Männer über 85 Jahre ein Prostatakarzinom gefunden wurde .

Bei begründetem Verdacht auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms sollte eine transrektale-sonographisch gesteuerte Punktion der Prostata durch einen Urologen erfolgen . Dabei werden 10 - 12 Gewebezylinder aus verschiedenen Regionen der Prostata gewonnen und unter dem Mikroskop analysiert. Sollte histologisch ein Prostatakarzinom diagnostiziert werden, so wird das Stadium der Erkrankung anhand der UICC (Union international contre le cancer) eingeteilt. Dabei unterscheidet man zwischen lokal begrenzten Prostatakarzinomen (auf die Prostata begrenzt ohne Metastasen oder Lymphknotenbefall und ohne Infiltration in die Umgebung der Prostata) von fortgeschrittenen Prostatakarzinomen (Lymphknotenmetastasen oder andere Fernmetastasen, Infiltration der der Umgebung oder von Nachbarorganen).

Die lokal begrenzten Karzinome werden anhand der Laborwerte (PSA) und der Histologie (Gleason-Score) weiter in drei verschiedene Risikogruppen (niedriges, mittleres und hohes Risiko) eingeteilt.

Die Therapie des Prostatakarzinoms orientiert sich im Wesentlichen an diesen Daten. Patienten mit niedrigem Risiko würden aufgrund der guten Prognose in der Regel nicht mittels Operation bzw. Resektion oder Bestrahlung behandelt, da die Risiken dieser Therapien größer wären als das Risiko des Prostatakarzinoms. Bei diesen Patienten wäre die Therapie der Wahl die aktive Überwachung (active surveilance). Bei der aktiven Überwachung erfolgt keine gegen den Krebs gerichtete Therapie, sondern das Karzinom wird in regelmäßigen Abständen mittels klinischer, laborchemischer Parameter und bildgebender Verfahren (Ultraschall, Magnetresonanztomographie) kontrolliert.

Die von uns angebotene Therapie des Prostatakarzinoms richtet sich an diese Patientengruppe mit niedrigem Risiko, die prinzipiell mittels aktiver Überwachung kontrolliert werden können, aber eine fokale Therapie des Karzinoms wünschen.


Prof. Dr. med. Bernd Hamm
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