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Osteoporose 22.11.2017 

Quantitative Ultraschallknochendensitometrie (QUS) zur Osteoporose-Risikobeurteilung

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Osteoporose

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Verwendeter Gerätetyp: Lunar Achilles Plus der Firma Lunar Corporation, Madison, Wisconsin, USA

Prinzip
Es erfolgt eine Ultraschallmessung der physikalischen Eigenschaften des Knochens (hier des Calcaneus). Eingesetzt wird ein Transmissionsverfahren mit Transducern (ein Sender und ein Empfänger) bei einer mittleren Frequenz von ca. 600 kHz. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind quantitative Messwerte, aber kein Bild. Die erzielten quantitativen Ergebnisse ergeben jedoch die notwendigen Informationen für eine Osteoporose-Risikoabschätzung. Das Frakturrisiko wird dabei aus der Durchgangsschallgeschwindigkeit (SOS = Speed of Sound) und der frequenzabhängigen Dämpfung (BUA = Broadband Ultrasound Atenttuation) ermittelt. Beide Werte sind mit dem Knochenmineralgehalt (BMD) hoch korreliert. Das Messergebnis gibt sowohl Auskunft über die gemessene Geschwindigkeit des Ultraschalls beim Durchqueren des Knochens als auch die Bestimmung der Schwächung, die das breitbandige Ultraschallbündel beim Durchqueren durch den Knochen frequenzabhängig erfährt. Der Quotient aus beiden Messergebnissen (SOS und BUA) wird als "Stiffness-Index" bezeichnet. Dieser Stiffness-Index, im Deutschen etwas unglücklich als "Steifigkeit" übersetzt, erfasst die Dichte, Elastizität und Struktur und wird definiert als Risikofaktor, der das Osteoporose-Risiko quantifiziert. Er gilt als Be-griff der Vorhersage der Frakturhäufigkeit (nicht der Bruchfestigkeit!). Die direkte Diagnose einer Osteoporose ist damit also nicht möglich. Wird dieser Stiffness-Index im Verhältnis zu einer vorgegebenen Referenzkurve bewertet, sind Abweichungen des Messwertes vom alters- und geschlechtsangeglichenen Mittelwert (Z-Score) oder vom Mittelwert geschlechtsangeglichener 30-jähriger Gesunder (T-Score) zu erfassen. Während der T-Score vorrangig zur Diagnosestellung herangezogen wird, gilt der Z-Score als Wert zur Beurteilung des Frakturrisikos. Beide Werte werden bei der Ultraschallosteodensitometrie ermittelt.

Prof. Dr. med. Walter Reisinger
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