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Interventionsradiologie |
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„Interventionsradiologie“ – was heißt das?
Unter dem Begriff „Interventionsradiologie“ werden minimal invasive, d. h. besonders schonende Eingriffe (Interventionen) verstanden, die der weiterreichenden Diagnostik und Behandlung von Krankheiten dienen. Bei diesen Verfahren werden radiologische Techniken wie das Röntgen, die Computertomographie (CT) oder neuerdings auch die Magnetresonanztomographie (MRT) als Bildsteuerung für gezielte Eingriffe genutzt.
Der Vorteil gegenüber konventionellen (offenen) Operationsmethoden ist vor allem der, dass nur kleine Verletzungen (Nadelstiche) gesetzt werden. Die interventionsradiologischen Therapiemethoden sind somit minimal invasiv, bei hoher Effektivität und hoher Patientensicherheit durch die präzise Bildsteuerung und -kontrolle.
Fast immer wird nur mit örtlicher Betäubung behandelt. Eine Ausnahme bildet hier die Therapie des Osteoid-Osteoms, welches aufgrund der deutlichen Schmerzhaftigkeit standardmäßig unter Vollnarkose behandelt wird.
Beispiele für derartige Eingriffe: Gewebsentnahmen zur Diagnosesicherung, gezielte Ausschaltung von Nerven zur Schmerztherapie, LASER-Behandlung von Tumoren oder Bandscheibenvorfällen, Öffnen verschlossener Blutgefäße, Stillen von arteriellen Blutungen, Unterbinden der Blutzufuhr zu bestimmten Tumoren, ...
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Beispiel eines minimal invasiven interventionsradiologischen Eingriffs: Darstellung einer Bild-gesteuerten Schmerzpunktion an der Lendenwirbelsäule im offenen MRT. Die Patientin ist wach und benötigt lediglich eine lokale Betäubung für eine sichere Schmerzfreiheit.
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