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Implantation zentralvenöser Portsysteme 24.03.2017 

Implantation zentralvenöser Portsysteme

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Was sind zentralvenöse Portsysteme?

Zentralvenöse Portsysteme bestehen aus einem so genannten Portreservoir, welches in das Unterhaut- fettgewebe (subcutanes Fettgewebe) der rechten oder linken Brust implantiert wird. Das Reservoir wird mit einem Portschlauch (Katheter) verbunden, welcher ebenfalls im Unterhautfettgewebe entweder in die Schlüsselbeinvene (V. subclavia) oder die innere Halsvene (V. jugularis int.) eingeführt wird. Durch die entsprechende Vene wird der Portschlauch (Katheter) bis zum Übergang zwischen oberer Hohlvene (V. cava sup.) und rechtem Herzvorhof vorgeschoben.

Zentralvenöse Portsysteme kommen zur Anwendung wenn eine venöse Chemotherapie geplant wird, da somit die Schädigung der Venen des Arms und die allgemeinen Nebenwirkungen der Chemotherapie reduziert werden können. Die Punktion des Port-
reservoirs ist vergleichsweise einfach und kann auch von angelerntem Pflegepersonal z.B. ambulant zu Hause erfolgen. Eine weitere wichtige Indikation zur Portimplantation ist die Ernährungstherapie.
Dabei wird z.B. bei Tumorpatienten eine spezielle Ernährung über das Portsystem durchgeführt. Seltenere Indikationen sind sehr schlechte venöse Verhältnisse bei schwer kranken Patienten, Kurzdarm-Syndrom mit entsprechend reduzierter Nahrungs-
aufnahme über den Darm. In Ausnahmefällen kann auch eine Blutentnahme über das Portsystem erfolgen, dabei ist jedoch vor und nach Blutentnahme das System entsprechend zu spülen (siehe auch Abschnitt Pflege & Hygiene).

Grundsätzlich können Portsysteme bei entsprechender Pflege und ohne Komplikationen lebenslang verbleiben. Bei lokalen Schmerzen oder auf Wunsch des Patienten können die Portsysteme nach Abschluss der Therapie auch wieder entfernt werden.

1Implantation / Ablauf 2Pflege & Hygiene
3Komplikationen 4Kontakt
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Prof. Dr. med. Bernhard Gebauer
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