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Fragen 20.08.2017 
1. Was ist Kernspintomographie?  
2. Wie läuft eine Kernspintomographie-Untersuchung ab?  
3. Was muss im Vorfeld einer Kernspintomographie beachtet werden?  
4. Welche Komplikationen können bei einer Kernspintomographie-Untersuchung auftreten?  


1. Was ist Kernspintomographie?  
  Die Kernspintomographie oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von inneren Organen und Geweben, das im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet. Auf eine genaue Beschreibung der technischen und physikalischen Funktionsprinzipien der MRT soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie jedoch in den unten aufgeführten Links. Mittels der MRT können auch kleinste Veränderungen im Körper, wie z. B. Entzündungsherde, sichtbar gemacht werden. Neben der fehlenden Exposition mit Röntgenstrahlen hat die Kernspintomographie den Vorteil, dass Schnittbilder nicht nur in einer Horizontal-Ebene, sondern in unterschiedlichen Schnittebenen angefertigt werden können.  
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2. Wie läuft eine Kernspintomographie-Untersuchung ab?  
  Während der Untersuchung liegen Sie als Patientin/Patient auf einer Liege, die in das Gerät - eine 2,5 m lange Röhre mit einer über 100 cm durchmessenden Öffnung an Vorder- und Rückseite - hineingeschoben wird. Die Untersuchung dauert im Mittel 30 Minuten. Manche Aufnahmeserien dauern hierbei mehrere Minuten. An dieser Stelle ist es wichtig, dass Sie absolut ruhig liegen und gleichmäßig atmen, damit die Aufnahme nicht gestört wird. Während der Untersuchung werden von dem Gerät laute Klopfgeräusche erzeugt. Sie haben als Patientin/Patient dennoch jederzeit die Möglichkeit über eine Klingel in der Hand, die Untersuchung zu unterbrechen. Über Kopfhörer sind Sie mit unserem Assistentinnen-Team, die zudem im ständigen Sichkontakt mit Ihnen stehen, verbunden.
Um die Aussagekraft der Bilder zu erhöhen, kann es notwendig sein, Ihnen während der Untersuchung ein Kontrastmittel in eine Vene am Arm zu applizieren. Diese sogenannten paramagnetischen Kontrastmittel sind im Allgemeinen sehr gut verträglich, insbesondere treten Allergien wesentlich seltener als bei konventionellen Röntgenkontrastmitteln auf.
 
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3. Was muss im Vorfeld einer Kernspintomographie beachtet werden?  
  Die Kernspintomographie arbeitet mit starken Magnetfeldern. Die Stärke des Magnetfeldes, in die der Patient gelegt wird, entspricht hierbei dem eines Magneten, mit dem Autos angehoben und auf den Schrottplatz getragen werden können. Daher ist die Untersuchung für einige Patienten, die Metallteile wie zum Beispiel Herzschrittmacher, Spirale oder Clips nach Operationen von Hirnaneurysmen tragen, nicht geeignet. Von großer Wichtigkeit ist es, dass Sie als Patientin/Patient vor dem Betreten des Untersuchungsraumes alle Metallteile (wie z. B. Geldbörse, Schmuck, Zahnprothesen) ablegen. Elektronische Gegenstände, Uhren, Kredit- und andere Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Gerätes gebracht werden, da sie durch das Magnetfeld unbrauchbar gemacht werden.  
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4. Welche Komplikationen können bei einer Kernspintomographie-Untersuchung auftreten?  
  Bei der Kernspintomographie handelt es sich um eine sehr sichere Untersuchungsmethode, die keine Röntgenstrahlen oder Radioaktivität benötigt und somit auch bei häufigeren Kontrolluntersuchungen nicht schädlich ist. Das Magnetfeld wird hierbei im Allgemeinen vom menschlichen Körper nicht wahrgenommen und bereitet weder Schmerzen noch Unwohlsein. Allerdings darf aufgrund der starken Magnetfelder die Untersuchung nicht bei Patienten mit Herzschrittmachern und Metallteilen im Körper, wie z. B. der Spirale, Metallprothesen, Gefäßclips, Granatsplittern u. ä. nicht angewendet werden.  
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  Dr. med. Claudia Klüner  
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