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Miriam E. (26.07.04 - 25.08.04) 22.11.2017 

Miriam E.




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26.07.04 - 25.08.04



Tagesablauf:

Von 7.30 – 8.00 Uhr findet die Frühvorstellung im Demoraum 2 statt. Hier gibt es, täglich wechselnd, Fallvorstellungen durch Mitarbeiter der verschiedenen Arbeitsplätze.
Dienstags und donnerstags findet im Anschluß an die Frühvorstellung „Coffee & learn“ statt, eine Fortbildungsveranstaltung für die Assistenzärzte, AiPs und PJler (und Famulanten) – sollte man nicht verpassen. (Anm. d. Verf.: Wo war eigentlich der Kaffee?)
Danach eilen die Menschen an ihre Arbeitsplätze, als da wären: Radiologischer „Kern“ mit Skelett-, Thorax- und Uroarbeitsplatz, CT-Abteilung, MRT, Mammographie, Sonographie, Neuroradiologie, Rettungsstelle, Angiologie, Medizinische Klinik, Kinderradiologie. (Falls ich ein Gebiet vergessen haben sollte – man kann sich auf der Homepage über alle Bereiche genauestens informieren: web.rad.charite.de.)
Die Arbeit sieht so aus, dass nonstop Bilder befundet werden, teils am Lichtkasten, teils am Monitor (in naher Zukunft sollen wohl alle Systeme digital laufen, aber vorerst gibt es noch die schönen, alten Kästen). Dazu gibt es nicht viel zu sagen, hauptsächlich muss man sehen, schauen und gucken.
Dieser Tätigkeit wird bis mindestens 16.00 Uhr nachgegangen (unterbrochen durch die Mittagspause, die für Famulanten gelegentlich etwas länger ausfällt als für die Ärzte).
16.00 Uhr ist offizieller Dienstschluss, aber die meisten bleiben länger und viel länger.
Das liegt wohl daran, dass die Radiologen auf diese Weise ihre berufsgruppenspezifische durchschnittliche Lebenserwartung erhöhen wollen. An dieser Stelle möchte ich Herrn Dr. Rogalla zitieren, der das Berufsrisiko der Radiologen wie folgt beschreibt: Um 16.00 Uhr auf dem Parkplatz von einem Anästhesisten überfahren werden.
Natürlich will jeder diesem Schicksal entgehen und traut sich um diese Uhrzeit gar nicht vor die Institutstür.


Meine Famulatur:

1.    Woche: Skelettarbeitsplatz.
2.    Woche: Thoraxarbeitsplatz.
3.    Woche: Thoraxarbeitsplatz, CT.
4.    Woche: Neuroradiologie.

Prinzipiell kann man fast überall mal reinschnuppern, natürlich nach Absprache mit den zuständigen Oberärzten (in der Mammographie sind Studenten unerwünscht, aber das war die absolute Ausnahme!).
Nicht in Frage kommt die MRT-Abteilung. Dr. Enzweiler meinte, dies sei wegen aufwendiger Sicherheitsbelehrungen nicht angezeigt.


Beurteilung:

Zunächst mal folgendes: Ich habe festgestellt, dass ich nicht Radiologin werden möchte, weil mir hier der Patientenkontakt, das klinische Bild und der Verlauf fehlen. Aber diese Famulatur möchte ich auf keinen Fall missen.
Endlich sehe ich auf den Röntgenbildern mehr als nur schwarzweiß. Insbesondere von den „Basics“ (Knochen, Thorax) habe ich enorm profitiert – hierbei war das eigenständige Erheben und Schreiben von Befunden (die selbstverständlich immer genauestens kontrolliert und besprochen wurden) am effektivsten. Schwierig fand (und finde) ich es, aus dem 2-D-Bild einen 3-D-Befund zu konstruieren, und nur das ständige Visualisieren schult einen (im Rahmen einer einmonatigen Famulatur zumindest ansatzweise).

Als besonders positiv habe ich das Arbeitsklima in der Abteilung erlebt.
Dr. Enzweiler, der Ansprechpartner für Studenten, hatte im Vorfeld ein freundliches und kollegiales Team angekündigt, und so habe ich es auch vorgefunden. Fragen wurden stets beantwortet, Befunde geduldig erklärt und auch mal der ein oder andere Witz gerissen.
Ich habe mich hier wohlgefühlt und bedanke mich bei allen, die es betrifft, herzlich für Ihren Einsatz im Sinne der studentischen Ausbildung.



Miriam El Ansari
Studierende der Humanmedizin, 5. klinisches Semester,
Justus-Liebig-Universität Gießen

Frau Heike Giese

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