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Bei mir wurde schon 1-mal (oder öfter) eine Prostatabiopsie durchgeführt. Es besteht immer noch der Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Was kann ich tun? 20.11.2017 

2. Bei mir wurde schon 1-mal (oder öfter) eine Prostatabiopsie durchgeführt. Es besteht immer noch der Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Was kann ich tun?

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Abb. 3 a - d

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Eines der am meisten frustrierenden Situationen für Patienten und Ärzte gleichermaßen ist, wenn der PSA-Bluttest verdächtig ist, weil er zu hoch ist oder ansteigt, aber die Biopsien negativ sind. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass kein Krebs vorliegt oder die Biopsien den Krebs „übersehen“ haben. Bei auffälligen PSA-Werten oder suspektem Tastbefund wird heutzutage schnell die Indikation zur Prostatabiopsie gestellt. Diese stellt jedoch eine invasive diagnostische Methode dar. Bei der Prostatabiopsie werden insgesamt segmentale Einzelbiopsien an mehreren Stellen der Prostata durchgeführt (in der Regel 12 Biopsien). Die Schwierigkeit besteht darin, dass Prostatakrebs selbst nur in einzelnen, kleinen Arealen der Prostata auftreten kann. Diese können den segmentalen Biopsien entgehen. Da auch solche Areale (von teils aggressivem) Prostatakrebs entdeckt werden müssen, gilt derzeit die Prostata-MRT als nicht-invasive Methode der Wahl in der Prostatakrebserkennung bei negativem Biopsiebefund (Abb. 3 a-d).

Nach neuen Erkenntnissen kann auch vor einer invasiven Methode wie der Prostatabiopsie eine Prostata-MRT-Diagnostik durchgeführt werden. Die Prostata-MRT ist zwar nicht dafür ausgelegt, die Prostatabiopsie zu ersetzen, kann allerdings wertvolle Zusatzinformationen liefern, um verdächtige Areale zu identifizieren, die dann einer gezielten Biopsie zugänglich sind. Aus Angst vor Prostatakrebs unterziehen sich viele Patienten bis zu drei oder vier Wiederholungsbiopsien. Die MRT kann hier Informationen bieten, um verdächtige Areale zu identifizieren oder auch auszuschließen. In einigen Fällen kann zudem der PSA-Wert erhöht sein, ohne dass Prostatakrebs vorliegt, z. B. bei einer gutartigen Prostatahyperplasie (BPH) (Abb. 1 a) und (Abb. 1 b)oder einer Entzündung der Prostata (Prostatitis) (Abb. 2). Diese Veränderungen der Prostata können mit der MRT erkannt werden.


Dr. med. Dominik Nörenberg
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