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Ablauf 20.11.2017 
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Wie werden zentralvenöse Portsysteme implantiert?



Zentralvenöse Portsysteme können von Chirurgen und Radiologen implantiert werden. Die Implantation kann unter lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) erfolgen. In unserer Abteilung werden bei ambulanten und stationären Patienten regelmäßig Portsysteme implantiert. Nach der Aufklärung des Patienten beginnt die eigentliche Implantation mit einer Sonographie der Halsvenen, um anatomische Varianten und einen eventuell vorliegenden Gefäßverschluss zu identifizieren. Nach Hautdesinfektion, steriler Abdeckung und Lokalanästhesie erfolgt unter Ultraschall-Kontrolle eine Punktion der inneren Halsvene (V. jugularis int.) in der Regel auf der rechten Seite. Nur wenn gute Gründe gegen eine Einführung über die rechte Halsvene (V. jugularis int.) sprechen (z.B. Thrombose, lokale Entzündung der Haut, etc.), wird auf die linke Halsseite oder die Schlüsselbeinvenen (Vv. subclaviae) ausgewichen.

Anschließend wird die Einstichstelle für den Katheter entsprechend aufgedehnt und eine Schleuse wird eingebracht. Nach entsprechender Lokalanästhesie erfolgt ein ca. 3-4 cm langer Hauteinschnitt unterhalb des Schlüsselbeins und das Unterhautgewebe wird aufgedehnt, um das Portreservoir einzuführen. Anschließend wird ein Tunnel im Unterhautfettgewebe für den Katheter zwischen Veneneinstich und der Reservoirtasche hergestellt. Der Katheter wird über die Schleuse in der Vene eingebracht, wobei unter Röntgen-Durchleuchtung die korrekte Lage der Katheterspitze kontrolliert wird, und mit dem Portreservoir verbunden (konnektiert). Der Hautschnitt wird mit 3-5 kleinen Nähten verschlossen und die Wunde verbunden. Die reine Implantation des Portsystems dauert ca. 30-45 Minuten. Mit der entsprechenden Vor- und Nachbereitung muss mit ca. 60 Minuten gerechnet werden. Ambulante Patienten sollten zur Überwachung nach der Intervention noch ca. 2 Stunden in unserer Abteilung verbleiben. Die Hautfäden am Hals und der Brust können nach ca. 10 Tagen von jedem Arzt entfernt werden.



Prof. Dr. med. Bernhard Gebauer
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