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Röntgen-Poster 01 - a 22.11.2017 

Wilhelm Conrad Röntgen
27.05.1845 - 10.02.1923

Physiker - Forscher - Nobelpreisträger

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Abb. 1


Abb. 2


Abb. 3

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Leben und Werk - Die bahnbrechende Entdeckung
(Teil 1)

Am späten Abend des 08. November 1895 arbeitet der Physikprofessor Wilhelm Conrad Röntgen noch im Laborraum des Physikalischen Instituts in Würzburg (Abb. 1) und führt ein Experiment mit einer Gasentladungsröhre durch. Das Zimmer ist abgedunkelt, auch die Glasröhre, in der Hochspannungsblitze erzeugt werden, ist völlig lichtdicht abgedeckt. Plötzlich bemerkt Röntgen zu seinem Erstaunen, dass eine sich im Raum befindliche mit Bariumplatinzyanür bestrichene Pappe, die als Fluorenszenzschirm dient, rhythmisch aufleuchtet, ohne dass sie von Lichtstrahlen getroffen wird. Bei der interessierten Betrachtung des Phänomens stellt Röntgen fest, dass der Fluoreszenzschirm immer dann aufleuchtet, wenn in der Entladungsröhre akustisch hörbar ein Funken erzeugt wird. Nun hellwach bringt Röntgen unterschiedliche Materialien in den Raum zwischen der Röhre und dem Schirm und stellt fest, dass Holzstücke, Papier und Stoff den Aufleuchteffekt nicht verändern, jedoch Bleche aus Blei und Platin die Leuchterscheinung verhindern.

Dunkel ahnend, hier einem bisher unerforschten Geheimnis der Natur auf die Spur gekommen zu sein, stürzt sich Röntgen in fast fieberhaftem Forschungsdrang auf die Entschlüsselung der nicht erklärbaren Vorgänge. In den folgenden Tagen und Wochen verlässt er kaum sein Labor (Abb. 2) und macht eines Nachts eine fast gespenstische Entdeckung: Als er seine Hand zwischen die Röhre und einen mit fluoreszierendem Material beschichteten Schirm hält, sieht er darauf die knöchernen Konturen seiner Finger. Bei einem weiteren Experiment bemerkt Röntgen, dass die Strahlen, denn um solche muss es sich handeln, auch in der Lage sind, fotografische Filme zu schwärzen. So lässt er eines Tages seine Frau ihre Hand in den Strahlengang halten und stellt dahinter eine fotografische Platte auf. Die wahrscheinlich mehr als 30 Minuten lang belichtete und anschließend entwickelte Fotoplatte mit der Abbildung des knöchernen Handskeletts seiner Frau Anna Bertha (Abb. 3) - deutlich erkennbar auch der Ring am Ringfinger - ist eine der ersten Röntgenaufnahmen überhaupt.

Weiter zu Teil 2

Prof. Dr. med. Walter Reisinger
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