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Perkutane Laser Diskus Dekompression (PLDD) im offenen Hochfeld-MRT - LASER-Wirkung 21.10.2017 

Perkutane Laser Diskus Dekompression (PLDD) im offenen Hochfeld-MRT





Im Bandscheibenzentrum entsteht durch LASERschüsse ein mehrere Quadratmillimeter großer Vaporisationsdefekt (Verdampfung, blaue Pfeile) mit gewünschtem Druckabfall in der betroffenen Bandscheibe.

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Graphische Darstellung der PLDD - Links: Bandscheibenvorfall mit Bedrängung einer Nervenwurzel. Mitte: Laserapplikation. Rechts: Zurückgegangener Bandscheibenvorfall nach PLDD mit Entlastung der Nervenwurzel. a Rückenmark, b Bandscheibenvorfall, c Nervenwurzel, d Annulus fibrosus, e Nucleus pulposus, f Laserfaser, g Punktionskanüle, h Gas im Bandscheibenvorfall, k Kavum (Höhle) durch die Laserapplikation.


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Zusätzlich kommt es zu einem Shrinkingeffekt auf das Diskusgewebe: d. h. durch die kollagene Faserstruktur kommt es bei Hitzeentwicklung im Inneren der Bandscheibe zu einem Schrumpfen der Außenbezirke, ohne dass dort eine Schädigung eintritt. Es ist der entscheidende Faktor im Vergleich zu anderen minimal-invasiven Verfahren für die Wirksamkeit der Methode. Das auf den Nerv drückende Gewebe schrumpft, der Nerv wird entlastet und der Schmerz geht oft unmittelbar zurück. Weiterhin werden schmerzende Nerven innerhalb der Bandscheibe oder in ihrer direkten Umgebung verödet und damit unempfindlich gemacht und die Produktion Reiz erregender Stoffe im Bereich der geschädigten Bandscheibe wird unterdrückt. Auch das vermindert die Reizbarkeit der Nerven und damit den Schmerz. Das Gewebe des Bandscheiben-Faserrings wird gefestigt, kleine Risse werden verschlossen. Dadurch wird zum einen unterbunden, dass neue Nerven in die Bandscheibe einwandern. Zum anderen wird damit die Grundstabilität der Bandscheibe wieder hergestellt im Vergleich zur Stabilitätsminderung im Bewegungssegment bei offenen Bandscheiben-Operationen.




PD Dr. med. Florian Streitparth

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