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Injektion der Facettengelenke (FCG) und Iliosakralgelenke (ISG) 18.11.2017 
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Behandlung von Rückenschmerzen

Injektion der Facettengelenke (FCG) und Iliosakralgelenke (ISG)



Indikationen:
•    Chronische Rückenschmerzen, wenn FCG oder ISG ursächlich sind
•    Gelenkarthrosen z.B. bei Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliosen)
•    Chronische Schmerzen nach Unfällen oder Bandscheiben-Operationen
•    Gelenkentzündungen


Fall - 20-jährige Patientin mit rechtsseitigen tiefen Rückenschmerzen und geringer Ausstrahlung in den rechten Oberschenkel.

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T2-w SPIR-Sequenz direkt vor der Intervention. Darstellung eines Ödems des rechtsseitigen ISG, Sakroiliitis bei bekannten M. Bechterew.

Nadeleinbringung in das geschädigte Gelenk.


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Injektions-Kontrolle intra- und periartikulär. Die Patientin war einen Tag nach der Behandlung weitgehend beschwerdefrei.

Facettengelenke (FCG) bzw. Iliosakralgelenke (ISG) sind Ursache des unspezifischen tiefen Rückenschmerzes mit einer Prävalenz von bis 30 % bzw. bis 19 %.
Wie alle Gelenke sind auch die FCG und ISG im Laufe des Lebens starken Belastungen ausgesetzt (Schmerzen durch Verschleiß). Aufgrund einer ausgeprägten Nervenversorgung dieser Gelenke kann der Verschleiß besonders im Alter zu Schmerzen führen. Diese Probleme können auch schon in jungen Jahren auftreten, abhängig vom Ernährungszustand, der Körperhaltung oder von vorausgegangenen Unfällen.
Übliche Symptome sind eine lokale Druckempfindlichkeit und Bewegungsschmerzen der Lendenwirbelsäule bzw. der ISG, mit nicht seltener Schmerzausstrahlung in den Oberschenkel. Ursache ist dabei die Kombination aus Arthrose, lokaler Entzündungsreaktion und Instabilität.
Bei der FCG- und ISG-Blockade wird der Schmerz gezielt ausgeschaltet. Dafür werden schmerz- und entzündungshemmende Medikamente (ähnlich der PRT) präzise in und an das schmerzende Gelenk gespritzt. Die Planung und der Verlauf der Behandlung wird dabei laufend durch das oMRT überwacht.
Das Verfahren kann ambulant durchgeführt und ähnlich der PRT ggf. mehrmals wiederholt werden.


PD Dr. med. Florian Streitparth
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