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Periradikuläre Injektions-Therapie (PRT) - 2 24.01.2018 
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Behandlung von Rückenschmerzen

Periradikuläre Injektions-Therapie (PRT)



Man unterscheidet die Periradikuläre Therapie (PRT - Zugang direkt neben die Nervenwurzel) von der Epiduralen Therapie (Zugang in den Wirbelkanal). Bei diesen minimal-invasiven Methoden wird nach lokaler Betäubung unter stetiger oMRT-Kontrolle eine Injektionskanüle präzise an die gereizte Nervenwurzel gebracht.


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Fall - Darstellung einer Nadeleinbringung
in den Bereich der geschädigten Nerven-
wurzel S1 rechts unter ständiger
"strahlenfreier" Bildgebung.
Rechts: Injektions-Kontrolle periradikulär.
Die Patientin berichtete über einen voll-
ständigen Rückgang der Schmerzen
nach der 2. Injektion.



standard/transparentgif.gif


Nach erfolgter Kontrolle der finalen Nadelpositionierung durch die oMRT wird die Medikation aus schmerzlindernden und entzündungshemmenden Mitteln (lang wirksame Analgetika-Corticoid-Kombination) über die Kanüle injiziert. Auf diese Weise gelangen die Medikamente exakt an die zu behandelnde Nervenwurzel. Nach der Applikation kann die Verteilung des Injektats im Gegensatz zur CT-Steuerung ohne Kontrastmittel mit speziellen MRT-Sequenzen (SPIR) dargestellt und der Erfolg dokumentiert werden.
Ziel der Therapien ist es, die Schmerzspirale aus Nervenreizung, Schwellung, Entzündung und Schmerz zu unterbrechen. In den meisten Fällen kommt es nach der Behandlung schnell zu einer Beschwerdelinderung. Es ist möglich und oft sinnvoll, die Therapie einige Male zu wiederholen, um den dauerhaften Behandlungserfolg zu sichern (effiziente Therapie-Serie in definierten Intervallen).



PD Dr. med. Florian Streitparth
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