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Tim A. 18.11.2017 
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Tim A.


02.03.09 – 31.03.09


Arbeitsklima
Note: 1 – sehr gut
Kommentar: Das Arbeitsklima in der Radiologie im CVK ist sehr gut. Die meisten Ärzte haben mir spontan das „Du“ angeboten und mich sofort in den täglichen Ablauf eingebunden. Der Stress-Level ist im Vergleich zu anderen medizinischen Disziplinen recht human, so dass sich oft Zeit zum Erklären bietet. Wenn man durch ein wenig Vorbereitung und Wissen Interesse zeigt, nehmen sich die Radiologen gerne Zeit, die Befunde genau zu erklären. Durch den entspannten Umgang mit den Ärzten macht die Arbeit größtenteils Spaß und beim gemeinsamen Abendessen im Spätdienst werden auch gerne mal Themen außerhalb der Klinik besprochen.

Weiterbildungsangebot
Note: 1 – sehr gut
Kommentar: Im gesamten Campus Virchow Klinikum werden fast jeden Tag PJ-Fortbildungen zu zahlreichen Themen aus allen Fachrichtungen angeboten. Von den PJ-Studenten wird man im Laufe des Vormittags gefragt, ob man mitkommen möchte, was sich von Seiten der Ärzte immer einrichten ließ.
Auch von den Radiologen wurde einmal wöchentlich eine PJ-Fortbildung angeboten; Bei der Vorbereitung der PJler auf das Examen ist man auch als Famulus gern gesehen.

Forschung
Note: 2 – gut
Kommentar: In der Mittagsbesprechung werden regelmäßig aktuelle Forschungsthemen und Projekte des Fachgebietes vorgestellt. Im Hinblick auf die Organisation einer Dissertationsarbeit kann man als Student direkt mit den verantwortlichen Ärzten in Kontakt treten, wenn man sich für eines der Themen interessiert. Insgesamt bietet die Famulatur im CVK eine sehr gute Möglichkeit, Kontakte zu Betreuern von Doktorarbeiten aufzubauen.

Arbeitszeit
Note: 1 – sehr gut
Kommentar: Besonders positiv ist mir die Einteilung der Arbeitszeit aufgefallen.
Ich habe zwei Wochen in der Sonografie mitgearbeitet und habe dort viele nützliche Untersuchungen lernen dürfen. Durch die gute Organisation ergeben sich dort kaum Überstunden.
Die letzten zwei Wochen war ich im CT eingeteilt. Es war sehr unbürokratisch möglich, sich für spätere Dienste zu melden und zum Beispiel am Notfall-CT einen ereignisreichen Spätdienst mitzumachen. Im Normalfall begann ich meinen Arbeitstag um 8.00 Uhr und konnte nach dem immer einzurichtenden Mittagessen bei Interesse an den Fortbildungen am Nachmittag teilnehmen.

Bezahlung
Kommentar: Wie in Deutschland üblich, wird eine Famulatur auch in der Charité nicht bezahlt. Die zusätzlichen Kosten halten sich aber in Grenzen, da man auf dem Gelände zwischen zwei Kantinen wählen kann, die relativ preiswert sind. Die Kantine des Deutschen Herzzentrums bietet eine recht nette Atmosphäre und meist leckeres Essen mit Vorspeise und Nachtisch für 2,80 Euro.

Ausbildung
Note: 1 – sehr gut
Kommentar: In der Sonografie war der Lerneffekt für mich am größten. Es gab eine Einführung in das Gerät und in jeden einzelnen Untersuchungsablauf. Man durfte eigenständig mit den modernen Sonografiegeräten arbeiten und sich von jedem Patienten durch eine Voruntersuchung ein Bild machen, welche durch die Ärzte komplettiert wurde. Danach konnte man sich an der Ausarbeitung des Befundes versuchen. Sowohl bei der Untersuchung als auch der Befundung wurde man von den Ärzten toll unterstützt.
In der Sonografie des CVK werden neben stationären ambulante Patienten aus den verschiedenen Sprechstunden (Transplantation, Diabetes etc.) geschallt, so dass man ein sehr abwechslungsreiches Patientengut sieht und unterschiedliche Untersuchungen erlernen kann (Abdomenschall, Carotiden, Venendoppler etc.). Es gibt drei Schallplätze und mindestens zwei zugeteilte Ärzte, so dass die Betreuung sehr gut ist.
Im CT ist das Maß des eigenverantwortlichen Arbeitens natürlich schon allein aus technischer Sicht eingeschränkt. Dafür ist in der Regel mehr Zeit, um den Befund in aller Ruhe durchzusprechen. Von Vorteil ist, wenn man sich mit der Anatomie vertraut macht. Dann macht es dem Arzt auch mehr Spaß zu erklären und es bleibt mehr Zeit, die Auffälligkeiten zu besprechen. Besonders spannende Fälle werden oft mehreren Kollegen vorgeführt oder in der Mittagsbesprechung diskutiert. Die handwerklichen Tätigkeiten beschränken sich im CT auf das Legen von venösen Zugängen, aber auch der Umgang mit Kontrastmitteln und die Aufklärung der Patienten kann erlernt werden. Insgesamt macht es Spaß, fast täglich neue Strukturen auf den CT-Bildern zu erkennen, die Bedeutung der Kontrastmittelphasen zu verstehen und zu merken, dass man in zwei Wochen doch einen recht guten Überblick gewinnen kann.

Fazit
Gesamtnote: 1 – sehr gut
Abschließender Kommentar:     Die Famulatur in der Radiologie am Campus Virchow Klinikum hat sich auf jeden Fall gelohnt und mir die Möglichkeit gegeben, mich in dem Feld der bildgebenden Diagnostik weiterzubilden. Da die moderne Diagnostik fast immer eine Bildgebung beinhaltet, ist es für jeden Studenten ratsam, sich mit der Radiologie zu beschäftigen. Die Famulatur hilft mir, radiologische Befunde besser einzuordnen und bei künftigen Besprechungen Pathologien auf radiologischen Bildern zu erkennen.
Aus den zahlreichen Weiterbildungen konnte ich wertvolle Tipps mitnehmen, die auch für die Vorbereitung auf kommende Prüfungen nützlich sind.
Durch die Mitarbeit in der Sonografie habe ich aus der Famulatur auch praktische Inhalte mitnehmen können und fühle mich jetzt sicherer, selbst Patienten sonografisch zu untersuchen.


Tim A.



WebmasterTeam (ak)
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