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Patrick K. 20.11.2017 
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Patrick K.


23.02.09 - 12.06.09


Mit zugegebenermaßen bescheidenen radiologischen Kenntnissen trat ich mein PJ-Tertial in der Klinik für Strahlenheilkunde am Campus Virchow fest entschlossen an, etwas daran zu ändern. Und eines kann ich nun rückblickend sagen: Meine Erwartungen an mich und die Abteilung wurden nicht nur erfüllt, sondern auch weit übertroffen!
Zusammen mit drei Kommilitonen habe ich in jeweils dreiwöchigem Turnus in die Pflichtbereiche Computertomographie, Skelettdiagnostik, Sonographie und Röntgen-Thorax rotiert. Die verbleibenden vier Wochen konnten je nach Vorlieben an weiteren Arbeitsplätzen genutzt werden; in meinem Fall war ich am Magenplatz (überwiegend Durchführung von Magendarmpassagen, Kolonkontrasteinläufen und Drainagedarstellungen der Gallenwege) und in der Nuklearmedizin.
An jedem Arbeitsplatz konnte ich eigenständig Befunde erstellen; dabei stand mir stets ein kompetenter Ansprechpartner (Assistenz- oder Oberarzt) zur Verfügung, der mit mir meine Befunde durchsprach. Insgesamt erfuhr ich eine bemerkenswerte Kollegialität: Ich wurde von Beginn an von sämtlichen Assistenten und Oberärzten respektiert und ins Kollegium integriert. Diese Studentenfreundlichkeit in der gesamten Abteilung hat bei mir einen enormen Eindruck hinterlassen.
Neben dem Erstellen von radiologischen Befunden umfassten meine Aufgaben die Aufklärung von Patienten vor einer Kontrastmittelgabe, das Legen von periphervenösen Zugängen, eigenständiges Durchführen von Ultraschalluntersuchungen sowie die Injektion von Radionukliden in der Nuklearmedizin.
Besonders positiv hervorheben möchte ich die Fülle an Fortbildungen, die fast täglich angeboten werden; so findet an zwei Tagen in der Woche ein Teaching für Assistenzärzte, PJler und Famulanten statt; an zwei anderen Tagen gibt es eine Mittagsbesprechung, bei der interessante radiologische Fälle demonstriert werden; außerdem besteht eine wissenschaftliche Besprechung sowie die mittlerweile legendäre Fortbildung von Prof. Dr. Oestmann (ausschließlich für PJ-Studenten und Prüflinge).
Während des gesamten PJ-Tertials wurde ich mit einer enormen Vielfalt interdisziplinärer Fragestellungen konfrontiert, so dass mein Wissen nicht nur in Bezug auf das Interpretieren von Röntgenbildern stetig wuchs, sondern darüber mein Verständnis für Pathologie und Pathophysiologie insgesamt geschult wurde. Selbst dem häufigen Kritikpunkt einiger Studenten, die Radiologie sei zu patientenfern, kann ich entgegenhalten: Nicht nur in der Sonographie wird die Nähe zur Klinik gewahrt.

Fazit: Ein ausgesprochen lehrreiches Tertial, das ich nicht missen möchte, in einem Fach, das zu Unrecht im Curriculum stiefmütterlich behandelt wird. Ein PJ-Tertial in der Radiologie zu absolvieren, war eine Entscheidung, von der ich nur profitiert habe.

Patrick K.



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