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Johanna B. 18.11.2017 
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Johanna B.


Februar 2012


Die Radiologiefamulatur im Virchowklinikum war die letzte meiner 4 Famulaturen. Unter anderem wollte ich im Rahmen dieser „Abschlussfamulatur“ herauszufinden, ob ich mir für die Zukunft tatsächlich vorstellen könnte den Weg eines Radiologen einzuschlagen, aber auch, um einfach einen besseren Durchblick in der radiologischen Bildgebung zu erlangen.
Den Großteil meiner Famulaturzeit habe ich im CT-Bereich verbracht (sowie für 2 Tage auch mal in der Sonographie vorbeigeschaut). Ich kann auf jeden Fall empfehlen nach Möglichkeit wirklich 4 Wochen am Stück in einem Bereich zu verbringen, da man auf diese Weise am meisten mitnehmen kann. Auch wenn ich ursprünglich nicht unbedingt an den CT-Platz wollte, kann ich im Nachhinein nur sagen, dass ich doch sehr dankbar dafür bin dort gelandet zu sein. Man lernt unter anderem Aufklärungsgespräche zu führen, hat die Chance viele venöse Zugänge zu legen und so sein „handwerkliches“ Geschick diesbezüglich weiter auszubauen sowie natürlich die Möglichkeit viele CT-Bilder zu sehen. Außerdem wird einem auch angeboten eigenständig Befunde zu schreiben und diese im Anschluss mit den Assistenzärzten sowie einem der Oberärzte zu besprechen. Zu Beginn mag dies vielleicht etwas schwierig sein und länger dauern, aber wenn man wie gesagt 4 Wochen hier bleibt, bekommt man schon so langsam ein Gefühl + Blick fürs Befunden, zumal man auch den Ärzten viel über die Schulter schauen sowie für den Lerneffekt zusätzlich alte Befunde lesen kann.
Super ist auch das Weiterbildungsangebot, an welchem auch die Studenten teilnehmen können (wissenschaftliche Besprechungen, teachings etc.). Sehr empfehlenswert sind auch die Vorlesungen bei Prof. Dr. Oestmann, welche jeweils am Freitagmorgen extra für die Studenten stattfinden.
Als besonders angenehm habe ich außerdem das junge, super nette Ärzteteam empfunden. Der für die Studenten zuständige Oberarzt nimmt sich die Zeit auch wirklich bei jedem einzelnen Studenten immer wieder vorbeizuschauen. Der Großteil der Ärzte und Ärztinnen ist auf jeden Fall bereit die Studenten (auch wenn man „nur“ Famulant/in ist) in die jeweiligen Tätigkeiten zu integrieren und auch die Zeit zu investieren möglichst viel zu erklären. Natürlich ist es auch hier sinnvoll je nach Situation zusätzlich selbst Fragen zu stellen.
Sollte man mal mit weiteren Studenten dem gleichen Arbeitsplatz zugeteilt sein, was durchaus vorkommen kann, ist es schon möglich, dass die work stations evtl. nicht ganz ausreichen bzw. es etwas eng wird, falls tatsächlich alle gleichzeitig einen Befund schreiben wollen. Doch auch das ist überhaupt kein Problem, wenn man das Glück hat mit anderen netten, nicht egoistischen Studenten zusammenzuarbeiten. Außerdem hat man so u.a. die Chance sich prima auszutauschen.
Die 4 Wochen Famulatur in der Radiologie sind wirklich sehr schnell vergangen und eigentlich wars wirklich schade schon wieder gehen zu müssen. Ich gehöre persönlich leider auch eher zu den Studenten, die aus Gründen der anfänglichen Zurückhaltung immer etwas länger brauchen sich so richtig einzuleben. Hier fiel es mir allerdings relativ leicht. Letztlich hat mir diese Famulatur, die ich durchaus als Highlight meiner Famulaturen bezeichnen würde, die Radiologie noch ein deutliches Stück näher gebracht und somit die Überlegung mein PJ-Wahltertial ebenfalls hier zu absolvieren, gestärkt.
Ich kann eine Radiologiefamulatur im Virchowklinikum wärmstens weiterempfehlen. Selbst wenn man später nicht Radiologe werden will, bringt einem doch ein grundlegendes Verständnis auf diesem Gebiet sicherlich für jede Fachrichtung etwas.

Nothing to complain about. Vielen Dank für die schöne Zeit!

Johanna B.



WebmasterTeam (dg)
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