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Stephan M. 18.11.2017 
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Stephan M.



PJ-Tertial Radiologie 19.12.2011 - 06.04.2012

Mit großer Begeisterung habe ich mein Wahltertial in der Radiologie des CVK absolviert. Bereits durch Erfahrungen unserer Vorgänger war ich positiv auf das Tertial in der Radiologie des CVK gestimmt. Meine Erstwahl ließ keine Wünsche offen und hat alle meine Erwartungen erfüllt und teilweise übertroffen.

Es ist eine große Abteilung, welche viele Möglichkeiten bietet. Als universitäre Einrichtung werden neue Erkenntnisse direkt praktisch angewandt. Als Student hat man beispielsweise die Möglichkeit das konventionelle Röntgen, welches in einen Thorax-, Knochen- und Magenplatz unterteilt ist sowie die Sonographie, aber auch Schnittbildverfahren, wie die CT und die MRT, näher kennen zu lernen.

Das Ausbildungssystem ist sehr vorbildlich. Assistenzärzte erarbeiten selbstständig ihre Fälle und besprechen diese immer persönlich mit erfahrenen Oberärzten. Dabei werden alle offenen Fragen direkt geklärt. Stets sind die Oberärzte gewillt, ihre Erfahrungen mit den Assistenzärzten zu teilen, ein Feedback und Anregungen eingeschlossen. In dringenden Fällen kann zu jeder Zeit der direkte und schnelle Weg über das Telefon gewählt werden. Diese Lernschleife ist optimal. Im Gegensatz zu anderen Fachrichtungen hat sich dieser Punkt als ein besonderer herauskristallisiert. Man wird mit Sicherheit dienstfähig und zunehmend ein guter Radiologe.
Von dieser Art der Ausbildung profitiert auch der Student sehr stark. Man wird gleichberechtigt anerkannt und bearbeitet von Beginn an seine Fälle selbstständig. Es besteht immer die Möglichkeit diese dann mit dem jeweiligen Assistenten und/oder mit dem Oberarzt zu besprechen und entsprechend Korrekturen vorzunehmen. Auf Rückfragen muss man sich einstellen, sie dienen aber immer dazu, die Konzentration auf entscheidende Dinge zu schulen. Ein besonderes Merkmal ist zudem, dass man als Student sehr viel Zeit erhält, um die Befunde sauber und systematisch zu erarbeiten. Es besteht die Möglichkeit an den Besprechungen der Assistenzärzte mit den Oberärzten immer teilzunehmen und sich aktiv einzubringen. Man merkt sehr schnell, wie man bei der Befundung sicherer und schneller wird.

Um das PJ-Tertial effektiv zu gestalten, ist es empfehlenswert sich zu Beginn mit den Grundlagen zu beschäftigen, in erster Linie mit der Anatomie. Im nächsten Schritt sollte man diese unter Berücksichtigung der Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Methode in Bezug auf die radiologischen Verfahren anwenden. Wenn man diese Sicherheit gewonnen hat, kann man seine Konzentration den Pathologien zuwenden und diese in einen klinischen Zusammenhang bringen. Die klinischen Kenntnisse sind dabei unerlässlich. In Anbetracht dessen, dass sich die Radiologie mit allen Bereichen des menschlichen Körpers beschäftigt, merkt man, dass man viel Zeit zum Studium aufbringen muss. Es werden einem ausreichende Möglichkeiten und Zeit gegeben, um sich theoretische und praktische Fertigkeiten anzueignen. Umso effizienter man sich selbstständig ein Gerüst aus Grundlagen erarbeitet, desto größer wird der Lernerfolg und in der Folge die Motivation.

Es finden regelmäßig und reichlich Fortbildungen für die Ärzte und Studenten statt. Inhalte der Veranstaltungen sind strukturierte Vorträge zu bestimmten Themen, Fallbeispiele einschließlich Differenzialdiagnosen sowie wissenschaftliche Vorträge unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur zum jeweiligen Themengebiet.

Die Ärzte und MTAs sind alle insgesamt sehr nett und hilfsbereit. Es wird immer die Zeit für Erklärungen gefunden. Untereinander hilft man sich auch gerne weiter. Ein Blick bei den MTAs ist ebenfalls lohnenswert. Auch hier werden einem die Grundzüge und Umsetzung der Bildverfahren erläutert. Es dient in jedem Fall dem Verständnis. Es war insgesamt ein sehr angenehmes Arbeitsklima. 

Das Ansehen des PJlers ist insgesamt als sehr hoch zu werten. Von den Ärzten und MTAs wird man sehr respektvoll behandelt. Im Gegensatz zu manch anderer Fachrichtung, gibt es so etwas wie „Studentenarbeit“ in der Radiologie nicht. Man ist stets mit ärztlichen Tätigkeiten beschäftigt und kann seinen Geist frei entfalten.
 

Fazit:
Dieses Tertial hat meinen Berufswunsch im Bereich der Radiologie in jeder Hinsicht gefestigt. Darüber hinaus habe ich viel Wissen für mein Leben und das bevorstehende Examen sammeln können. Gerne erinnere ich mich an die Zeit in der Radiologie des CVK.


Stephan M.



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