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Tanja Sch. 19.11.2017 
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Tanja Sch.



Wenn man wochenlang nicht bemerkt, dass die Deckenlampen im Befundungszimmer defekt sind (und sich sehr unangenehm geblendet fühlt, wenn sie der Techniker wieder in Gang bringt), als schlüsselloser Student aus Versehen nach 16 Uhr noch in die Abteilung will und sich bei dem Gang in die RST oder auf die ITS freut, ein wenig normale Klinikluft zu schnuppern (aber trotzdem völlig unbeeindruckt von den Geschehnissen wieder abwandern kann), dann ist man in seinem PJ-Tertial in der Radiologie gelandet! Eine kleine Auflistung von Umständen, die den Nicht-Radiologen in seinen Klischees bestärken, aber eben auch der Grundstock sind für ein sehr lehrreiches und immer wieder unterhaltsames Tertial!

Hier ein kurzer Überblick über meine Rotationen:
-    Sono: Vorschallen des Patienten. Von Hacke bis Nacke alles dabei. Wenn man mit seiner Untersuchung fertig ist, ohne dass der Patient eingeschlafen ist, beherrscht man endlich die Bedienung des Ultraschallgeräts.
-    CT: KM-Aufklärungsgespräche. Beim Blick auf die TSH- und Krea-Werte gelegentlich den Stationsarzt anrufen und fragen, ob er sich sicher ist, dass er KM will. Flexülen legen. Dazwischen bei gutem Zeitmanagement Schreiben von Befunden.
-    Knochenplatz: Entspannung. Implantatsitze, Frakturen und Verläufe. Beim zehnten Fuß nacheinander Blick auf die Sprechstundenübersicht der Unfallchirurgen und die Gewissheit, dass heute Fußsprechstunde ist. Akute Steigerung der Spannung bei Polytrauma-Alarm mit nachfolgendem Beiwohnen des Schockraummanagements.

Zudem gibt es die Möglichkeit, Rotationen entsprechend seiner Interessen zu verlängern bzw. zusätzlich einzubauen. So war ich noch in der Neuroradiologie (großartig!) und habe wochenweise auch die Intensivlungen geschrieben.
Letztendlich ist es einem selbst überlassen, wieviel man machen will… aber wer suchet, der findet auf jeden Fall eine freie Workstation! Man sollte die Gelegenheit nutzen, selber zu schreiben, auch wenn man anfangs für einen Befund gefühlt so lange wie ein Assistent für zehn braucht! Diese werden mit dem Oberarzt besprochen – so steigen die Lernkurve und die Qualität der Befunde von Mal zu Mal. Auf jeden Fall bleiben Einsatz, Motivation und der mitgebrachte Kuchen am Ende einer jeden Rotation nicht unbelohnt! Hervorzuheben ist, dass zwischendurch immer Zeit war für kleine Teaching-Einheiten (Danke! Besonders die Einteilung des Mediastinums, der Lungen- und Lebersegmente werde ich wohl nie wieder vergessen) oder die ein oder andere kurze Fallbesprechung.
Reguläre Fortbildungen gibt es von Montag bis Donnerstag, im freitäglichen Studentenkurs stand man leider oft vor verschlossenen Türen. Bei Interesse kann man auch nochmal im Semester-Studentenunterricht teilnehmen und mit zu den Demos gehen (fachlich und zwischenmenschlich immer eine Erfahrung wert).
Fazit: Aufgrund der Größe und des Spektrums der Abteilung ein unheimlich abwechslungsreiches und interessantes, aber viel zu kurzes Tertial! Stolz kommt dann auf, wenn man dem Kliniker nur anhand des Bildes mindestens genauso viel über den Gesundheitszustand eines Patienten erzählen kann wie er selbst;)

Tanja Sch.



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