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Röntgen-Poster 02 - b 22.11.2017 

Wilhelm Conrad Röntgen
27.05.1845 - 10.02.1923

Physiker - Forscher - Nobelpreisträger

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Abb. 9


Abb. 10

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Leben und Werk - Röntgen Lebenslauf
(Teil 2)

Im Jahre 1875 erhielt der 30-Jährige einen Ruf als Professor für Physik und Mathematik an die Landwirtschaftliche Akademie Hohenheim bei Stuttgart. Da dort allerdings die für eine intensive Forschungsarbeit notwendigen materiellen Bedingungen fehlten, ging Röntgen nach Straßburg zurück und erhielt dort eine Professur für theoretische Physik.

Röntgens wissenschaftliche und experimentelle Tätigkeit und seine Veröffentlichungen machten ihn in akademischen Kreisen so bekannt, dass ihm im Jahre 1879 das Ordinariat (Lehrstuhl) für Physik an der Universität Gießen angetragen wurde, welches er am 1. April antrat. Sicherlich war es eine große Genugtuung für Röntgen, als ihn im Jahre 1888 auch die Universität Würzburg, die ihm einst die Habilitation versagte, den Lehrstuhl für Physik anbot. Röntgen nahm den Ruf an. 1894 wurde er dort auch zum Rektor der Universität ernannt.

Hier in Würzburg begann für Röntgen, wie er auch später einmal bemerkte, die glücklichste und erfolgreichste Zeit seines Lebens. Der Physiker Röntgen entwickelte sich zu einem begeisterten und beharrlichen Forscher, dem es im besonderen Maße gegeben war, "physikalische Probleme zu erkennen und solche Fragestellungen zu finden, die experimentell beantwortbar sind". Gegen Ende des Jahres 1985 arbeitete er intensiv mit einem von dem deutschen Mechaniker Rühmkorff entwickelten Funkeninduktor und einer von Hittorf und Crookes weiterentwickelten Gasentladungsröhre. Am 8. November 1895 gelang ihm dabei im Physikalischen Institut der Universität Würzburg die Entdeckung der neuen Strahlenart, die von ihm als X-Strahlen bezeichnet wurden. Bis zum Jahre 1900 widmete sich Röntgen intensiv der weiteren Erforschung der neuen Strahlenart, aber auch anderen physikalischen Phänomenen. Im Jahre 1900 folgte Röntgen einem Ruf der Münchener Universität und wurde Direktor des dortigen Physikalischen Instituts.

Röntgen hat übrigens seine Entdeckung nie zum Patent angemeldet, obwohl ihn dies sicher zu einem wohlhabenden Mann gemacht hätte. Wichtiger war ihm deren Einsatz zum Wohle der Menschen. Für seine bahnbrechende Entdeckung und die Gesamtheit seiner wissenschaftlichen und experimentellen Tätigkeit erhielt Wilhelm Conrad Röntgen 1901 den Nobelpreis (Abb. 9). Er war damit der erste Wissenschaftler, der einen Physiknobelpreis erhielt.

1919, nach dem Tod seiner Frau Anna Bertha, mit der er seit dem Jahre 1872 verheiratet war, zog sich Röntgen mehr und mehr aus dem Berufsleben zurück, gab sein Lehramt in München auf und lebte fortan überwiegend in seinem Weilheimer Landhaus. Am 10. Februar 1923 verstarb Wilhelm Conrad Röntgen hoch geehrt im 78. Lebensjahr in seiner Münchener Stadtwohnung.
In Remscheid bewahrt heute das Deutsche Röntgenmuseum (Abb. 10) Röntgens Vermächtnis.

Prof. Dr. med. Walter Reisinger
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