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Röntgen-Poster 04 22.11.2017 

Wilhelm Conrad Röntgen
27.05.1845 - 10.02.1923

Physiker - Forscher - Nobelpreisträger

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Abb. 16


Abb. 17





Abb. 19


Abb. 20




Die Röntgenbüste im Institut für Radiologie der Charitè



Die Bestimmung des Instituts für Radiologie der Berliner Charité als zukünftige Heimstatt der Büste von W. C. Röntgen erfolgte nicht zufällig. Die Geschichte dieses ältesten Berliner Universitätsröntgeninstituts am traditionellen Standort im Herzen Berlins beginnt im Jahre 1938 und ist mit dem Namen des berühmten Chirurgen Sauerbruch verbunden. Sauerbruch betrieb zu dieser Zeit den Neubau eines Operationstraktes für seine chirurgische Klinik. Beeinflusst von den Ideen der Röntgenologen Grashey und Cowl, welche 1927 mit Sauerbruch nach Berlin gekommen waren, plante Sauerbruch gleichzeitig die Gründung eines selbständigen radiologischen Universitätsinstituts, verbunden mit der Errichtung eines Lehrstuhls für Radiologie. Das Fachgebiet Radiologie war zwar schon in Form kleinerer Röntgenabteilungen an der Charité existent, diese waren jedoch den Kliniken u. a. der I. Medizinischen Klinik sowie der Chirurgischen Klinik zugeordnet. Auch Lehrveranstaltungen über die Röntgenologie wurden bis zum Jahre 1928 lediglich von Vertretern anderer medizinischer Fachdisziplinen durchgeführt. Erst seit 1929 bot Cowl eine eigenständige Röntgenologie-Vorlesung an.

Die Gründung des neuen Instituts mit dem Namen "Universitätsinstitut für Röntgenologie und Radiologie und strahlentherapeutische Klinik" erfolgte am 3. Juli 1939. Erster Direktor und Inhaber des neu geschaffenen Lehrstuhls Röntgenologie an der Charité wurde Karl Frik. Untersuchungs- und Arbeitsräume waren im Untergeschoss des Operationstraktes der Chirurgischen Klinik eingerichtet. Nachfolger Friks wurde 1944 Henri Chaoul, zuvor Chefarzt der Radiologie im Krankenhaus Moabit. Chaoul ist der Begründer der nach ihm benannten Nahbestrahlung und wahrscheinlich der Retter der Röntgenbüste vom Denkmal an der Potsdamer Brücke. Ihm folgte im Jahr 1945 der bereits 80-jährige Rudolf Grashey, einer der Großen der deutschen Radiologen. Von 1949 bis 1951 wurde das Institut kommissarisch von Ernst Dörffel geführt.

Im Jahr 1951 folgte der Direktor der radiologischen Universitätsklinik Leipzig, Fritz Gietzelt dem Ruf zur Übernahme des Lehrstuhls für Röntgenologie sowie des Direktorats des Röntgeninstituts an der Charité. Bis dahin existierten neben dem eigentlichen Zentralinstitut noch 10 weitere kleinere Röntgenabteilungen, die den unterschiedlichsten Kliniken der Charité zugeordnet waren. Einige dieser vor allem für chirurgische Fächer tätige Bereiche wurden nach und nach dem Zentralinstitut zugeordnet.

Unter dem Direktorat von Günther Liess ab 1959 entwickelte sich vor allem die Angiographie, deren Wertigkeit zunehmend wuchs und sich darin ausdrückte, dass im Jahre 1981 die Abteilung für Angiographie des Instituts in ein selbständiges Institut für kardiovaskuläre Diagnostik unter dem weltbekannten Werner Porstmann umgewandelt wurde.

1985 wurde Meinhard Lüning Direktor des Instituts. Während seines Direktorats fand mit dem Neubau des Bettenhochhauses und der Funktionstrakte der Charité auch das Institut für Röntgendiagnostik ein neues Domizil in der zweiten Ebene des Neubaus an der Luisenstraße mit einer für damalige Verhältnisse sehr guten technischen Ausstattung. Die weiterhin zielbewusst betriebene Zentralisierung der Röntgendiagnostik machte deutliche Fortschritte, so dass die meisten der noch Kliniken unterstehenden Röntgenabteilungen in den Institutsverband einbezogen werden konnten.

Nach der Wende 1989, nach der sich über einen längeren Zeitraum sowohl die Euphorie einer möglichen stürmischen Weiterentwicklung als auch die drohende Gefahr einer Abwicklung der Charité die Waage hielten, übernahm Walter Reisinger kommissarisch für einen kurzen Zeitraum (1993 bis 1994) die Leitung des Instituts.

Seit 1994 ist Bernd Hamm Direktor des Instituts und Lehrstuhlinhaber. Das Institut hat jetzt die offizielle Bezeichnung "Institut für Radiologie mit den Abteilungen diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie". Als Zentralinstitut für die Versorgung der Kliniken und Institute am Standort Mitte mit radiologischen Leistungen verfügt das Institut über eine vorzügliche Ausstattung mit modernen bildgebenden Geräte- und Datenverarbeitungssystemen, ist sinnvoll neu strukturiert und rekonstruiert und kann auf anerkannte Leistungen in Krankenversorgung, Lehre und Forschung verweisen (Abbildungen 16 - 20).

Die Aufstellung der Röntgenbüste im Anmeldebereich des Instituts ist Ausdruck der Verpflichtung, Röntgens Vermächtnis zum Wohle der Patienten weiterhin mit Leben zu erfüllen.
Prof. Dr. med. Walter Reisinger
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