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Arthritiszeichen 24.11.2017 

Arthritiszeichen


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Finden Sie hier Bildbeispiele für:

Weichteilzeichen

Kollateralphänomene
Direktzeichen

Os Carpale





Nach W. Dihlmann werden die röntgenmorphologischen Befunde entzündlicher Gelenkerkrankungen in drei Gruppen eingeteilt: Arthritische Weichteilzeichen, Kollateralphänomene und Direktzeichen. Im folgenden sehen Sie jeweils typische Beispiele.

Weichteilzeichen sind am unspezifischisten. Diese können sich in Form von spindelfömigen, gelenkbezogenen Weichteilverbreiterungen manifestieren. Begleitend tritt dann häufig periartikulär eine röntgenologische Verdichtung auf,, die Ausdruck eines Gelenkkapselödems und einer Kapselschwellung ist.
Es sollte jedoch auch auf die metakarpalen Fettstreifen geachtet werden. Sind diese nicht mehr nachweisbar, kann eine Gelenkschwellung / Synovitis der Metacarpophalangealgelenke vorliegen. Gleiches gilt für den Abstand der Köpfchen der Metacarpalia II und III, der sich im Falle eines Gelenkergusses oder Synovitis vergrößert.

Arthritische oder phlogistische Kollateralphänomene sind typisch für entzündliche Gelenkerkrankungen, jedoch nicht beweisend. In der Praxis sind sie auch für den Erfahrenen manchmal schwer vom normalen Mineralisationsmuster der peripheren Gelenke zu unterscheiden.
Mit Kollateralphänomenen ist eine gelenknahe Osteoporose gemeint, die sich im Röntgenbild bandförmig darstellt. Die Ursache wird in einer vaskulären Dysregulation der durch die Synovitis geschädigten gelenknahen Knochenanteile mit daraus resultierendem Abtransport von Mineralsalzen vermutet.

Arthritische Direktzeichen manifestieren sich in unterschiedlichen Formen und Ausprägungsgraden am entzündlich geschädigten Gelenk. Gelekspalterweiterungen und symmetrische Gelenkspaltverschmälerungen zählen ebenso zu arthritischen Direktzeichen wie Erosionen, also kleinere Konturdefekte am Gelenkrand (marginal), Destruktionen und Mutilationen (lat: Verstümmelung), die einen Endzustand der Arthritis darstellen. Ankylosen (Lötsteife) sind ebenfalls ein Endzustand der Arthritis und werden zu den arthritischen Direktzeichen gezählt.
Differentialdiagnostisch schwierig einzuordnen sind sog. zystoide Aufhellungen. Diese treten häufig als unspezifische Signalzysten, gelegentlich jedoch auch in Form von Begleitzysten in Kombination mit anderen arthritischen Direktzeichen auf. (Der Begriff Usur ist obsolet.)

Das Os carpale ist eine besondere Form der Ankylose und stellt den Endzustand der Arthritis am Handwurzelbereich dar. Es entsteht durch Verknöcherung sämtlicher Intercarpalgelenke.

PD Dr. med. Kay-Geert Hermann
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