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Oberarmshunt 18.02.2018 
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Oberarmshunt



Es werden arterielle und venöse Stenosen (Verengungen) unterschieden, die
häufigsten Lokalisationen sind auch hier die anastomosennahen Abschnitte der
Shuntvene. Die Therapie der ersten Wahl für venöse Stenosen und Stenosen bei
künstlichen Shunts (zumeist aus Teflon) ist die perkutane transluminale
Angioplastie (PTA), also die Aufweitung mit einem Ballon. Zur Durchführung
einer PTA wird die Shuntvene am Oberarm zumeist retrograd (in Richtung
Schulter) punktiert. Eine Schleuse wird eingeschoben und über diese ein
flexibler, sehr kleiner Ballonkatheter an die Engestelle vorgeschoben. Der
aufzuweitende Bereich kann mit einem Lokalanästhetikum betäubt werden.
Befindet sich der Ballon an der stenosierten Stelle wird der Ballon mit sehr
hohen Drücken (bis 40 Atmospheren) mit Wasser gefüllt und die Stenose damit
in der Regel aufgeweitet. Venöse Stenosen sind mit diesem Verfahren bis zur
oberen Hohlvene (diese eingeschlossen) behandelbar.

Die meisten Dialyseshunts werden am Unterarm angelegt. Manchmal muss jedoch auf den Oberarm ausgewichen werden. Wegen der ungünstigeren Flussverhältnisse am Oberarm
werden hier gerne künstliche Shunts aus Teflon eingelegt.

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Bild 1:
In diesem Beispiel wurde ein künstlicher Shunt an die Vene in der Achselhöhle (Vena axillaris) angenäht. Der Teflonshunt ist daran zu erkennen, dass er vollkommen glatt ist und keine Venen von diesem Shunt abgehen.


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Bild 2:
Kurz hinter des Einfließens in die tiefe Armvene hatte sich eine Engstelle, eine sogenannte Stenose gebildet.

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Bild 3:
Diese Engestelle war die Ursache einer erschwerten Dialyse. Mit einem
Ballonkatether konnte diese Engstelle aufgeweitet werden und die
Dialyse war wieder problemlos möglich.


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PD Dr. med. Christian Althoff
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