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TP2

Die Identifizierung von inflammatorischen vaskulären Prozessen und vulnerablen Plaques besitzt potentiell eine große klinische Bedeutung. Es gibt experimentelle Hinweise darauf, dass inflammatorische Zellen sowie entzündungsassoziierte Strukturen der extrazellulären Matrix in Plaques mit Eisenoxid-Nanopartikeln markiert werden können und somit der in vivo MRT zugänglich sein können. Bindungs- und Aufnahmemechanismen dieser Nanopartikel sind allerdings derzeit wenig aufgeklärt. Das Projekt untersucht deshalb zugrundeliegende Mechanismen von Aufnahme, Transport und Prozessierung von Eisenoxid-Nanopartikeln unterschiedlicher Größe und Beschichtung (insbesondere Monomer-beschichtete Eisenoxid Nanopartikel, MEON) in vaskulären und inflammatorischen Zellen der Gefäßwand sowie die Bindung der Partikel an verschiedene Komponenten der extrazellulären Matrix. Ferner wird die Auswirkung der zellulären Aufnahme/Bindung der Nanopartikel auf Funktionalität und Signalwege der unterschiedlichen Zelltypen geprüft. Zur Imitierung der in vivo Situation wird in einem Kokulturmodell, bestehend aus vaskulären Endothelzellen, glatten Gefäßmuskelzellen und Monozyten/Makrophagen, die Interaktion der einzelnen Zelltypen in Hinblick auf die Rekrutierung der MEON untersucht. Dieses Teilprojekt soll gemeinsam mit dem nachfolgend genannten Teilprojekt 3 neue Möglichkeiten zur Einschätzung der Vulnerabilität atherosklerotischer Plaques eröffnen und somit langfristig zur Verbesserung der nichtinvasiven Risikostratifizierung in Hinblick auf kardiovaskuläre Ereignisse beitragen.


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KFO 213 Colloquium
Copyright © 2009 Charité