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TP5

Inflammation und Angiogenese spielen bei der Pathogenese des Schlaganfalls und Glioblastoms eine wichtige Rolle und eine nicht-invasive Darstellung dieser Prozesse ist wünschenswert. Die elektrostatisch stabilisierten, Monomer-beschichteten magnetischen Eisenoxid-Nanopartikel (MEON), die in dieser Klinischen Forschergruppe untersucht werden, ergänzen auf Grund ihrer Eigenschaften bereits in unmodifizierter Form herkömmliche Kontrastmittel. Wir erwarten, dass die systemische Gabe von MEON zelluläre Migration inflammatorischer Zellen zur Läsion, die intrathekale Gabe hingegen die Wanderung neuronaler Vorläuferzellen abbilden kann. Durch Modifizierung der MEON werden in diesem TP multimodale Bildgebungstechniken entwickelt. Die MRT und das optische Verfahren der Nahinfrarot-Fluoreszenzbildgebung (NIRF) können sich über die Kopplung der MEON an NIRF-kompatible Farbstoffe komplementär ergänzen. Die Bindung an Antikörper oder Peptide mit spezifischer Bindungsaffinität zu Markern der Angiogenese sowie vaskulärer Reifung, vermag die MEON zu spezifizieren und folgend zu „funktionalisieren“. Ziel ist, MEON in vitro und in vivo zu charakterisieren und für den klinischen Einsatz vorzubereiten hin zur Therapiestratifizierung, Therapie und Therapieevaluation für den Patienten.


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KFO 213 Colloquium
Copyright © 2009 Charité