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TP4

Um die Krankheitsmechanismen im zentralen Nervensystem (ZNS) von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) aufzuklären und eine verbesserte und frühere diagnostische Darstellung des Krankheitsprozesses zu erreichen, ist die Weiterentwicklung der kernspintomographischen Untersuchungsmöglichkeiten notwendig. Hierzu sollen elektrostatisch stabilisierte magnetische Nanopartikel und deren Varianten (MEON) zunächst im Mausmodell der Multiplen Sklerose, der experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis (EAE) eingesetzt werden. Ziel ist einerseits die Nutzung von verschiedenen MEON zur Detektion sehr früher Endothelschädigung und zur Darstellung aktivierter Monozyten/Mikroglia in vivo im Vergleich zu konventionellen Gadolinium-basierten Kontrastmitteln und bisherigen magnetischen Nanopartikeln. Andererseits werden Methoden zur effektiven Markierung enzephalitogener T-Zellen entwickelt sowie der Einfluss elektrostatisch stabilisierter Nanopartikel auf ihr Wachstumsverhalten und ihre funktionelle Kapazität getestet. Die markierten T-Zellen werden die in vivo Erforschung der bis jetzt unklaren pathophysiologischen Mechanismen der MS/EAE ermöglichen. Des Weiteren sollen MEON nach Kopplung mit entsprechenden Molekülen (z. B. mit Annexin) zur Darstellung besonderer pathologischer Aspekte, wie z. B. der Apoptose geprüft werden.


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KFO 213 Colloquium
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