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Sonographie (=Ultraschall) – Was ist denn das?
Die konventionelle Sonographie ist in der letzten zwei Dekaden zu einem bildgebenden Verfahren herangereift, das eine nicht invasive Diagnosestellung ermöglicht. Das Medium Ultraschall wird seither von vielen als das „Stethoskop der Zukunft bezeichnet“ (Filly, 1988). Wie bei allen anderen bildgebenden Verfahren ist eine adäquate Technik, regelmäßige Übung im Umgang mit der Technik und eine rationelle Interpretation der Ergebnisse im klinischen Zusammenhang entscheidend für die Anwendung und den Nutzen der Sonographie. Ihre spezifischen Richtlinien sind in der ärztlichen Weiterbildungsordnung und der Ultraschallvereinbarung für alle Fachgebiete festgelegt (fachbezogene Sonographie). Die organbezogene sonographische Diagnostik betrifft in 75% die Bauchregion, in 10% die Schilddrüse und in 15% andere Lokalisationen wie z.B. den Bewegungsapparat (Schnur, 2002).

Physikalisches Prinzip
Das Ultraschallgerät arbeitet nach der Impuls-Echo-Methode. Um eine Schallwelle zu erzeugen bedient man sich des reziproken Piezoeffekts. Der Sender im Gerät erzeugt einen Spannungsimpuls, der die Schallsondenelemente zu einer mechanischen Schwingung anregt. Dieser Impuls wird durch das Kontaktgel in den Körper weitergeleitet. Trifft er auf akustische Grenzflächen, wird ein Teil der Energie reflektiert. Die reflektierten Wellen werden über die Kristalle der Schallsonde in elektrische Impulse umgewandelt (Piezoeffkt), deren Amplitude den akustischen Werten im Körper und der Zeit der Ortsinformation entspricht.
Im Scanconverter werden die verstärkten Signale in digitale Werte umgewandelt, damit sie leichter verarbeitet und gespeichert werden können. Die entstandenen Bildpunkte werden vertikal im Bildspeicher abgelegt. Nachdem eine Zeile verarbeitet wurde, beginnt der Vorgang erneut, und die Zeilen werden nebeneinander abgespeichert. So entsteht ein komplettes Schnittbild mit Bildspeicher.
Was muss ich zur Untersuchung mitbringen und wie muss ich mich vorbereiten?
Nachdem Ihr behandelnder Arzt die Notwendigkeit zur Ultraschalluntersuchung festgestellt hat (Überweisungsschein, Chipkarte), sollten Sie zunächst einen Termin mit unserer Anmeldung abstimmen (Tel. 030-450-527100). Am Abend vor ihrer Ultraschalluntersuchung sollten Sie bereits nur leichte Kost einnehmen und am nächsten Morgen nüchtern zur Untersuchung kommen. Eine gefüllte Harnblase erleichtert die Beurteilung der Strukturen des Beckens. Handtücher werden durch das Institut gestellt.

Wie viel Zeit benötigt man pro Untersuchung?
Als realistischer Zeitbedarf für ein Oberbauchsonographie (vom Anschalten des Gerätes bis zur Erstellung des schriftlichen Befundberichtes) werden in der aktuellen Literatur 25-30 Minuten angesehen, wobei die reine Untersuchungszeit des Arztes 11,7-16,5 min beträgt (Seitz, 1999; Teichgräber, 1999; Bleck, 1998). Durch Wartezeiten am Fahrstuhl und richtige Positionierung fahrbarer Geräte am Krankenbett sowie das Aufsuchen geeigneter Stromquellen ist einer enormer Zeitverlust zu registrieren, der in Akutsituationen entscheidend sein kann. Die in jüngster Zeit entwickelten tragbaren bzw. leicht fahrbaren Ultraschall-Geräte ermöglichen eine schnelle orientierende Untersuchung in einer Notfallsituation, ohne den genannten Zeitverlust, als realistische Untersuchungszeit können hier etwa 16 min für den gesamten Untersuchungs- und Befundungsprozess angegeben werden (Fischer 2002).

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