Die Klinik für Radiologie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin

Im Charité Centrum 6 sind radiologische Kliniken mit den Abteilungen für Neuroradiologie und Kinderradiologie und der Klinik für Nuklearmedizin und Medizinische Physik zusammengefasst. Die Radiologie ist an allen drei Campi der Charité vertreten. 

Für das Charité Centrum 6 arbeiten etwa 150 Ärztinnen und Ärzte, darunter ca. 60 Fach- und Oberärzte, sowie 185 medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und -Assistenten sowie 20 Pflegekräfte. Wir verfügen über 14 Computertomographen (CT), zahlreiche Ultraschallgeräte und insgesamt 12 Magnetresonanztomographen (MRT). Mit der Positronen-Emissions-Magnetresonanztomographie (PET-MRT), Positronen-Emissions-Computertomographie (PET-CT) und der Single-Photon-Emissions-Computertomographie (SPECT-CT) stehen wichtige nuklearmedizinische Hybridverfahren zur Verfügung. Die Klinik für Radiologie bietet Ihnen das vollständige diagnostische Spektrum auf höchstem Niveau. In der Forschung arbeiten ca. 60 Physiker, Biologen, Informatiker, Ingenieure und Veterinärmediziner an der Weiterentwicklung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren. 

Unsere Forschungsaktivitäten reichen von klinisch-radiologischen Untersuchungen und der Bewertung neuer Untersuchungsverfahren über Kontrastmittelstudien, technische Innovationen in allen Bereichen der bildgebenden Diagnostik sowie minimal-invasive Therapien bis hin zu molekularer Bildgebung auf Nanoebene. Zahlreiche Publikationen in hochrangigen internationalen und nationalen Zeitschriften und entsprechende Patente (darunter das derzeit umsatzstärkste Patent der gesamten Charité) legen davon Zeugnis ab. Besonders hervorzuheben ist der aktuelle Sonderforschungsbereich 1340 der Radiologie (Sprecher: Prof. Hamm) mit dem Namen „Matrix in Vision“. Dieser SFB beschäftigt sich mit der Frage, wie krankhafte Veränderungen der extrazellulären Matrix – das ist das Gewebe, in dem Zellen eingebettet sind – in der diagnostischen Bildgebung dargestellt werden können. Das Wissen kann dazu beitragen, Erkrankungen früher zu erkennen und Therapien zielführend zu unterstützen. Mit der Förderung wurde in Deutschland erstmalig ein Sonderforschungsbereich in der Diagnostischen Radiologie eingerichtet. Dieser stärkt die translationale Forschung an der Charité.

Im Schwerpunkt Interventionsradiologie - der minimal-invasiven, zielgerichteten Behandlung - werden sämtliche Gefäßeingriffe (z.B. Wiedereröffnung von Gefäßen) und sonstige Eingriffe (z.B. Tumorablationen) durchgeführt. Für eine moderne und sichere Interventionelle Radiologie stehen unseren Patientinnen und Patienten u.a. neun Angiographieanlagen sowie zehn stationäre Betten zur Verfügung. Die Klinik für Radiologie verbindet beste Patientenversorgung mit zukunftsorientierter Forschung.