Mammasonographie

Die Mammasonografie ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust, sie dient als diagnostisches Mittel um bei unklaren Mammografie-Befunden zusätzlich Klarheit zu schaffen.

Sie befinden sich hier:

Mammasonographie

© Charité - Universitätsmedizin Berlin

Eine der wichtigsten Indikationen für die Mammasonographie liegt in der weiteren Abklärung eines klinisch oder mammographisch auffälligen Befundes. Hier ist die Sonographie in Verbindung mit der Doppler Untersuchung ein wichtiger Baustein in der Differenzierung zwischen benignen und malignen Veränderungen. Zeigt sich in der Sonographie ein typisch benigner Befund (z.B. Zyste, Fibroadenom), kann in vielen Fällen auf weitere Maßnahmen wie z.B. eine Biopsie verzichtet werden.

Bei einem klinischen Tastbefund ermöglicht die Sonographie besser als die Mammographie eine direkte Korrelation zwischen dem klinischen und bildgebenden Befund. Insbesondere bei jungen Frauen mit dichtem Drüsenparenchym ist die Sonographie eine wichtige Ergänzung zur Mammographie, da die Beurteilbarkeit in der Mammographie bei dichtem Drüsenparenchym eingeschränkt sein kann.

Prof. Dr. med. Ulrich Bick